Brandgefahr Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum, AdventskrÀnze und Kerzen können zur echten Gefahr werden.

Weihnachten ist zwar das Fest der Lichter, auf den Lichtschein eines Feuers oder Brandes können wir alle aber sehr gern verzichten. Um die Brandgefahr so weit wie es geht zu reduzieren, gibt es einige Dinge zu beachten.

Weihnachtsbaum

Ein Christbaum kann schnell zur Gefahr werden, wenn dieser bereits sehr trocken ist. In der Regel werden die echten TannenbĂ€ume* bereits einige Wochen vor dem Verkauf in Skandinavien, Österreich oder anderen LĂ€ndern geschlagen und dann nach Deutschland transportiert. Deshalb kommen viele BĂ€ume hier bereits erheblich ausgetrocknet an. Die WĂ€rme in Haus und Wohnung gibt dem Tannenbaum dann den Rest.

Ein ausgetrockneter Baum brennt allerdings wie Zunder. Die Ă€therischen Öle in den Zweigen und Tannennadeln fachen ein mögliches Feuer noch zusĂ€tzlich an, so dass bereits nach wenigen Minuten der Baum in Flammen steht und das Feuer auf die Wohnungseinrichtung, wie Möbel, Gardinen, Tapeten und Teppiche ĂŒbergreifen kann. Deshalb sollte jeder echte Weihnachtsbaum unbedingt stĂ€ndig bewĂ€ssert werden. Das bringt ein wenig Besserung.

Noch besser wĂ€re es allerdings komplett auf einen natĂŒrlichen Baum aus dem Wald zu verzichten und stattdessen einen kĂŒnstlichen Weihnachtsbaum zu verwenden. Deren Nadeln sind Kunststoff, der in der Regel nur schwer entflammbar ist.

Zudem sollte man auf die Verwendung von Kerzen aus Wachs am Weihnachtsbaum besser verzichten. Das Risiko eines Brandes ist einfach zu groß. Moderne Lichterketten oder LED Kerzen kommen optisch mittlerweile schon sehr nah an das Original heran.

Egal, welche Kerzen zum Einsatz kommen, wichtig ist es, dass man unbedingt einen Sicherheitsabstand zu anderen Zweigen oder dem Baumschmuck einhÀlt, so konnten diese aufgrund von WÀrmeentwicklung anfangen zu brennen.

Adventskranz

Was fĂŒr den Christbaum gilt, trifft so auch auf den Adventskranz zu. Auch hier können die verwenden Tannenzweige schnell austrocknen und so zu einem perfekten Brandmaterial werden. Die Kerzen mĂŒssen deshalb unbedingt standsicher am Kranz befestigt werden. Zudem sollte man darauf achten, dass die Kerzen nicht bis zum Ende abgebrannt werden.

Je nach Geschmack kann man die Kerzen auch durch ungefĂ€hrliche LED Kerzen ersetzen, und auch fĂŒr die Tannenzweige gibt es schwer brennbaren kĂŒnstlichen Ersatz.

Der wichtigste Ratschlag in Bezug auf einen Adventskranz ist: Lass den Kranz niemals unbeaufsichtigt! Schon gar nicht, wenn sich Kinder oder Haustiere in der Wohnung oder dem Haus befinden.

Vorsichtmaßnahmen

NatĂŒrlich will sich niemand die Adventszeit und das Weihnachtsfest durch negative Gedanken an schlimme Dinge vermiesen lassen. Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, das wussten schon unsere GroßmĂŒtter.

Deshalb sollte man die  oben genannten Vorsichtsmaßnahmen unbedingt beachten und zusĂ€tzlich fĂŒr Schutz fĂŒr den Fall der FĂ€lle sorgen. Falls nĂ€mlich doch einmal zum Übergreifen der Flammen vom Tannenbaum, dem Adventsgesteck, Weihnachtspyramide oder dem Schwibbogen kommen sollte.

Dazu zÀhlt unbedingt ein Feuerlöscher*, der eigentlich in keinem Haushalt fehlen darf. Auch eine Löschdecke* kann eine gute Idee sein, um Flammen schnell zu ersticken. Und schnell muss es gehen.

So schnell brennt ein Weihnachtsbaum

In diesem Video wird gezeigt, wie schnell die ganze Wohnung in Flammen stehen kann, wenn der Christbaum erst einmal anfÀngt zu brennen:

Quelle: YouTube

Schon nach weniger als 10 Sekunden steht ein ausgetrockneter Baum komplett in Flammen, und das Feuer greift auf die Wohnung ĂŒber. Das möchte wohl niemand in echt in den eigenen vier WĂ€nden erleben mĂŒssen.

Wir wĂŒnschen dir eine sichere und vor allem brandfreie Weihnachtszeit.